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16 Uhr, Sankt Oberholz

Kat Frankie x TSF’17:

„Wer hat Angst vor der schwarzen Frau?“ Leila Akinyi geht das Thema „Schwarzes Selbstbewusstsein“ offensiv an. Das polarisiert. Wird auch Zeit. Denn was in der Hip Hop-Szene der USA längst zum guten Ton gehört, steckt im deutschsprachigen Rap noch in den Kinderschuhen. Die Single „Afro Spartana“ und die gleichnamige EP der in Mombasa geborenen und in Köln aufgewachsenen Sängerin und Rapperin treffen also definitiv einen Nerv. Kein Wunder, denn die Sängerin und Rapperin weiß genau, was sie tut. Und das hört man: Stilsicher rappt und singt sie mit ihrer souligen, durch den Gospelchor geschulten Stimme auf Deutsch und Swahili, kombiniert in ihren Songs und Videos so ganz natürlich die Einflüsse sowohl ihrer kenianischen und deutschen Herkunft als auch die ihrer musikalischen Vorbilder. Die reichen von Mariah Carey und Whitney Houston über Michael Jackson bis hin zu Wiley und Kendrick Lamar. Heraus kommt eine Mischung aus Rap, Soul und Afrobeat, die ins Ohr geht – und dort bleibt.

“Who’s afraid of the black woman?” Leila Akinyi presents the theme of black self-confidence unapologetically, confronts questions of race head-on, and polarizes. And it’s about time. After all, what has long been a central characteristic of the USA’s hip hop scene is still, here in Germany, in its infancy. With the single “Afro Spartana” and the EP of the same name, the Mombasa-born, Cologne-raised singer and rapper undeniably hits a nerve. It’s no accident—Akinyi knows exactly what she’s doing. She raps and sings in her soulful, Gospel-trained voice, in German and Swahili. Her songs combine her broad influences as seamlessly as they do her Kenyan & German heritages and the styles of her musical idols, who range from Mariah Carey and Whitney Houston to Michael Jackson to Wiley and Kendrick Lamar. All of this blends into a catchy amalgam of rap, soul, and afrobeat. It’ll get into your head and stay there.