image001Oha! Zwei unserer Lieblingsmusikerinnen machen neuerdings gemeinsame Sache. 2017 trafen Derya Yıldırım und Fee Kürten im Rahmen der Musiktheaterproduktion »Iphigenie« in Hamburg aufeinander. Die eine, Derya Yıldırım, ist studierte Musikerin. Sie singt, spielt Klavier, Gitarre, Bağlama, Oud und Saxofon und ist international mit der fünfköpfigen Band Derya Yıldırım & Grup Şimşek im Dienste psychedelisch-türkischer Popularmusik unterwegs. (Am besten jetzt gleich hören!) Die andere, Fee Kürten, ist studierte Künstlerin und ihrerseits unter dem Namen Tellavision mit einem an dieser Stelle ebenso wärmstens zu empfehlenden verschrobenen Art-Pop amerikanischer Prägung on the road. »Bei Tellavision geht es darum, sich öffnen für das, was Du noch noch nicht kennst oder sogar für das, was Du nicht magst, eben, weil Du es noch gar nicht kennst«, verrät die Selbstbeschreibung der interdisziplinären Künstlerin. Und wahrscheinlich ist sie so der Musik von Yıldırım begegnet, ihrem Spiel auf der Bağlama (Wir verraten’s: Um eine langhalsige, bauchige Laute geht es), mit größtmöglicher Offenheit und Experimentierfreude. Dass die scheinbar ungleichen klanglichen Sozialisationen der beiden auf einer ersten Single auf dem Label der Hamburger Musik-Institution Hanseplatte zusammengefunden haben, ist allerdings durchaus nachvollziehbar: So widmen sich doch beide Künstlerinnen auf ihre Art freien, mäandernden Formen von Musik: Psychedelic Pop aus verschiedenen Geografien und Epochen, die im Zusammenspiel der beiden nun gleichermaßen mühelos und faszinierend zusammenfinden. It’s a match!

Yippee! Two of our favorite musicians are friends! In 2017, Derya Yıldırım and Fee Kürten met through the music theatre production “Iphigenie” in Hamburg. Yıldırım, is a trained musician. She sings and plays piano, guitar, bağlama, oud, and saxophone. As head of the five-piece band Derya Yıldırım & Grup Şimşek, she’s an international mover and shaker in the business of psychedelic-Turkish folk music. (We’d suggest listening ASAP!) Kürten, on the other hand, was trained as a visual artist and in turn operates under the name Tellavision. She makes equally-highly-recommended quirky art pop of the American variety. Tellavision is “about opening up for something you don’t know yet or even don’t like because you just don’t know about it”, describes the interdisciplinary artist. Accordingly, we’d imagine she probably encountered Yıldırım’s bağlama playing (we’ll help you out here: we’re talking about a long-necked, round-bellied lute) with the utmost openness and eagerness to experiment. When we think about it, it makes sense that the pair’s seemingly vastly different tonal socializations found their way to each other—and they did so on wax, too, in a single on the label of the Hamburg record store institution Hanseplatte. After all, both artists are dedicated, in their own ways, to free, meandering styles of music. With their powers combined, psychedelic pop from different geographies and epochs fuse effortlessly and spellbindingly. It’s a match!