Es gibt sie noch die guten Dinge – Popstars, zum Beispiel. Unser diesjähriger Vertreter dieser Gemeinsinn schaffenden Spezies nennt sich Asbjørn; er kommt aus Dänemark, lebt und arbeitet in Berlin, ist seit kurzem Mitglied der in Sachen Pop nie enttäuschenden Sinnbus-Riege und versteht es, die Kernzutaten des Genres bestechend neu aufzubereiten. Talent – check, Ohrwurm – check, Sex Appeal – check. Seine Vorbilder Madonna und Beyoncé mögen sich in Acht nehmen. Dabei geht es Asbjørn, sonst würden wir an dieser Stelle gar nicht von ihm berichten, natürlich um weit mehr als nur die pastellfarbenen Oberflächen: »Ich möchte den Jungs und Mädchen helfen, die sich wie ich nur schwer mit der Mainstreamvorstellung, wie Männer und Frauen sein sollen, identifizieren können« lesen wir ihn sagen. Und im Video zu »The Love You Have in You« sehen wir wie schön die Asbjørnsche Hilfe zur Selbsthilfe ist.
Asbjørn
2016