8. Dezember, B.Z. meldet: »quasi namenlose Vorband […] stahl dem Hauptakt die Show […] die haben sogar nur knapp 1.500 Facebook-Fans […] ihr Name fast ungooglebar […] feinster Nerdrock […] ihre Musik macht schlicht Spaß beim Hören und geht bis in die letzten Synapsen.« Nur selten bietet sich die Gelegenheit, dem Berliner, eh, „Qualitätsmedium“ derart ungetrübt zuzustimmen. White Wine, die Leipziger Supergroup bestehend aus Sänger Joe Haege (31knots, Tu Fawning, Menomena), Sound-Mann-Legende Fritz Brückner und TSF-Alumni Christian „Kirmes“ Kühr (Zentralheizung of Death des Todes) präsentiert dieser Tage ihr Debutalbum »Who Cares What the Laser Says« auf This Charming Man Records. Und was der Laser sagt interessiert wirklich keine Menschenseele wenn diese Band loslegt. Das klirrende, knarzende, scheppernde Ensemble führt fort was Haege mit früheren Projekten begann: windschiefer Indie-Rock zwischen allen Stühlen und Stimmungen; Musik von der wir dachten dass es sie gar nicht mehr gibt – dissonant, albern, überkandidelt, hymnisch, berstend und doch versöhnlich.
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