Das Kleingedruckte auf der LP »Eternal Love« liest sich vielversprechend: Veröffentlicht bei Dial, gemischt mit Ville Haimala aka Renaissance Man, gemastert von Rashad Becker und das Cover vom Janus-Strippenzieher Dan DeNorch. Das Projekt Dawn Mok bezeichnet sich selbst als offenes Kollektiv mit Wurzeln in Berlin, Seoul, Virginia, Bangkok und Kalifornien. Und auch wenn die Vokabel ätherisch auf dieser Seite nicht das erste Mal fällt: Der Sound von Dawn Mok lässt sich ohne sie kaum beschreiben. Produzent Felix Mura, Sänger Bundi und Pianistin Kathy Kwon vermengen die Ingredienzen Pop, Ambient und RnB zu einer situativen Performance-Kunst, zu einem subtilen Strom aus Stimmungen, die sich, genau wie die so unterschiedlichen Expertisen und Charaktere des Trios zu einem eigensinnigen Ganzen fügen. Und das ist nur die Tonspur: Zu jedem Track des Albums wurden visuelle Collagen angefertigt, vor deren Hintergrund sich live eine Mediations-Zirkel-artige Show abspielt, ein post-digitaler Klang-Workshop zwischen Blumen, Räucherstäbchen und MacBooks.
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