Pseudo-empirische Studien dieses Festivals zeigen einen deutlichen Anstieg der pop-musikalischen Einzelgänger in dieser Stadt. Handjerks ist einer dieser Einhandsegler zwischen Pop, Produktion und Songwriting und ein vielversprechender noch dazu. Geboren in Oslo, aufgewachsen in Berlin, geschult in Skandinavistik, Philosophie, Film-, Literatur- und Kulturwissenschaft deuten die noch raren Klang- und Bildproben des Projekts auf einen minimalen Pop mit maximalen Momenten hin, entlang der Interessengebiete Politik, Emotion und Queerness. Insbesondere die kehlige Stimmlage hat es uns angetan, das teils dramatische Timbre, welches die subtil instrumentierten und rhythmisch aufregenden Tracks mit barocken Emotionen dominiert. Qualität, Hit-Potenzial und Entdeckungsfaktor ziemlich hoch – soviel sei an dieser Stelle versprochen.
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