Nach einer abendlichen und dennoch gründlichen Recherche rund um das Berliner Performance-Art-Pop-Synth-Clash-Duo HYENAZ (immer großgeschrieben) summt dem Autor dieser Zeilen, nicht nur von der drei-Viertel-Flasche Schreib-Rosé, gehörig der Kopf. Das liegt (einerseits) am lustvoll übersteuerten Sound der zwei Kollaborateur*innen Mad Kate und TUSK (auch immer großgeschrieben), sondern (auch) am betörenden Referenzrauschen rund um das kahlköpfige Doppelpack. Electro-Clash-Übermutter Peaches handelte ihnen die Beschreibung »Performative monster duo« ein. Von »Kult-Status« ist die Rede und von »best live act in Berlin« traute sich schon 2014 das Kaltblut-Magazin zu schreiben. Das letzte, mit dem ungleichen Wortpaar »Critical Magic« betitelte Album des Duos beschäftigt sich mit »Chaos Magic«, einer postmodernen, uns bis dato völlig unbekannten Magie-Bewegung, die sich autoritäre Machtstrukturen herauszufordern wähnt. Chaos Magic Forever!, möchten wir an dieser Stelle proklamieren. Das klingt nach einer guten Sache! Deleuze & Guattari (das Firmen-Und an dieser Stelle besonders schön), Walter Benjamin, Cherrie Moraga und Alexander Jodorowsky (all diese Namen fallen im free play der Gruppe) wären jedenfalls sofort dabei. Die Musik übrigens, an dieser Stelle deskriptiv noch etwas zu kurz gekommen, können wir als, »Broken-Beats-Synthpop-Tech-House-Horror-Wave« und darüberhinaus als »außerordentlich empfehlenswert« beschreiben und ein neues Album mit dem Titel »Foreign Bodies wird dieser Tage erwartet.
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