Shameless Limitless presents: M.E.S.H.
James Whipple alias M.E.S.H einen der aufregendsten Producer dieser Stadt zu nennen wäre noch eine Untertreibung. Überschriften wie „Climb inside the ominous world of M.E.S.H.“ (Fader) oder „Searching for a world that doesn’t exist“ (032c) deuten darauf hin: Es ist die Suche nach dem Neuen, die M.E.S.H umtreibt und die Ergebnise seiner Suche lassen die Antennen der globalen Avantgarde vibrieren. Das Neue, das Jetzt – ein Bezugspunkt, der dem Pop so schmerzlich abhanden gekommen ist in einer Dekade des Referenzierens und Wiederaufwärmens vergangener Pop-Momente – verarbeitet M.E.S.H in dystopischen Klängen, verwoben und vernetzt, kryptisch, verschlüsselt und hyperdigital. Als Akteur des Janus Kollektivs positionierte er das kleine Chester’s in der Glogauer Straße auf der Berliner Partykarte (OMG! NYT!), seine Remixe für Black Cracker und Fatima Al Qadiri machen die Runde und Produktionen wie Dan Bodan’s Anonymous tragen seinen digitalen Fingerabdruck. Nach Veröffentlichungen auf den Berliner Labels Black Ocean und Dyssembler folgte mit der EP Scythians nicht nur der Ritterschlag durch das Experimental-Label PAN, sondern auch sein bis dato ausgereifteste Werk, ein posthumaner Trip durch extraterrestrische Synths und subterrane Bässe.
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