Keu00F8ma_byJasonHarrell

Da Kat Frankies treue Gefolgschaft wahrscheinlich mittlerweile die Kapazitäten unseres Festivals sprengen würde, freuen wir uns in diesem Jahr auf Keøma, ein ganz neues Projekt der australischen Singer-Songwriterin, die schon seit vielen Jahren eine feste Koordinate der Berliner Musikszene ist. Bei Keøma mit im Boot ist der Kölner Liedermacher Chris Klopfer, singen dürfen beide, «synth pop» nennt Frankie das und die ersten Hörproben weisen auf weit mehr als einen experimentellen Seitensprung von zwei Solo-Künstlern hin. Keøma klingen von Anfang an ausgereift, zeitgemäß arrangierte Pop-Songs, gefühlvoll und sanft aber dabei von einer Dynamik, die auch im Radio eine gute Figur macht. Auf den digitalen Dependancen der Band findet sich eine Art Manifest: von Einsamkeit ist die Rede, von Schrecken und Dunkelheit aber auch davon das Keøma der goldene Ozean sei, der Regenwald, der Klang von Natur, von Bruder und Schwester. Wir schlussfolgern: Die Welt und das Leben sind nicht immer schön. Kat und Chris wissen das, lassen es uns aber einen Pop-Song lang vergessen. Seufz.

Since Kat Frankie’s following could easily burst the capacities of our festival we are looking forward to welcoming Keøma, a new project headed by the Australian but Berlin-based singer-songwriter and musician Chris Klopfer from Cologne. «Synth pop» is what Frankie calls it, both of them sing, and the first documents of their collaboration are much more than just an experimental bit on the side. From the very beginning Keøma’s sound is mature— contemporary pop songs with sophisticated arrangements, soulful and gentle yet dynamic enough to sound great on the radio. In the band’s digital representations one can find a kind of manifesto. It talks about loneliness, terror and darkness, but also of Keøma being «The golden ocean. The perspiring rain forest. […] The sound of nature, brother and sister.» Let us conclude: Life and everything isn’t always great. Kat and Chris know that, but for the lengths of a pop-song they make us forget about it. Sigh.