Miss M.E

2014

Liebe Kulturtheoretiker, wie lautet  denn eigentlich der präzise Begriff für diese Mischung aus 50er Jahre Americana, tätowierten Typen, blondierten Mädchen, Abschlussbällen, Teenager-Träumen, Sehnsucht und Nostalgie, Drama, Horror und Mysterium? Sie wissen schon… Twin Peaks, Chris Issak, True Romance. Ein bisschen Camp, ganz viel Pop und eine Prise Surrealismus. Terminologie hin oder her, Miss M.E, Kalifornierin mit einem Koffer in Berlin verortet sich auf ganz besonders überzeugende Weise in eben diesem Kosmos. Und dabei aktualisiert sie nicht nur die benannten Koordinaten um eine ordentliche Ladung Lo-Fi, Wi-Fi, und DIY, auch ist sie sich ihrer Referenzen ganz und gar bewusst und begegnet ihnen mit einem aufregenden Verwirrspiel aus Authentizität und Inszenierung. Und jetzt haben wir noch nicht mal ihre fantastische Stimme, ihr makelloses Songwriting und diese vielen tollen Videos erwähnt. Ladies and Gentlemen, this is Miss ME.