Eine handvoll Songs, mehr brauchte die junge Österreicherin Mavi Phoenix (in Linz aufgewachsen, in Wien lebend) nicht, um die Blicke von Journaille und Industrie auf sich zu lenken. Vor der Begeisterung, die mittlerweile auch renommierte, internationale Musikblogs ergriffen hat, stand zunächst ein essentielles Cosign durch eine der geschmackssichersten deutschsprachigen Bands der Gegenwart. Maurice Ernst von Bilderbuch war es, der einen der ersten Songs von Mavi Phoenix hörte und direkt anrief. Seitdem ist viel passiert, auch im Soundbild dieser jungen Frau Anfang Zwanzig, die mit englischsprachigen Texten und einer musikalischen Mischung zwischen gegenwärtigem R’n’B und spielerischem HipHop einen Soundentwurf verfolgt, der eingängig genug ist, um Instant-Ohrwürmer zu produzieren, gleichzeitig aber genug Finesse besitzt, um dort auch hängen zu bleiben. Und das beste: Mavi steht immer noch ganz am Anfang, obwohl ihre jüngst erschienene EP »Young Prophet« bereits extrem ausgereift klingt.
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