Der wenig wohligen Namensgebung ihrer Werke ist Pan Daijing von ihrem ersten Tape »Sex & Disease« auf dem Berliner Label Noisekölln bis hin zu dem unlängst erschienen Track »Very Uncomfortable, Please« treu geblieben. Zwar hat sich der Sound Daijings verändert, aus zischenden Noise-Experimenten ist ein übersteuerter Techno geworden, die gleichsam brutale wie verlockende Ästhetik, zwischen den Themengebieten Sex und Uncomfortable hat allerdings Bestand. Via San Francisco kam die chinesische Künstlerin nach Berlin und fand sich bald in einem düsteren Rausch aus Tanz, BDSM, Performance-Kunst und Noise wieder. Daijings Auftritte sind ausgesprochen körperlich und nicht selten interdisziplinär, auf dem CTM-Festival präsentierte sie zuletzt die metamorphosenreiche Arbeit ELEPHANT. Die Facebook-Seite der Künstlerin verspricht »Live performance based on architectural space and individual exchange. Sound recordings based on improvisation and stories.« und wir schauen gleich mal wie wir das mit dem Darkroom hinkriegen.
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