Mit Wasserfarben hat sich Tristan Brusch etwas ins Gesicht gemalt. Ein verblichenes Federkleid schmückt seine Augenpartie, verortet ihn zwischen Märchengestalt und buntem Vogel. Ein bunter Vogel unter den Songwritern ist er ganz bestimmt. Seine Songs sind metaphysisches Heilmittel des täglichen Weltschmerzes, wie ein esoterischer Damon Albarn flattert Brusch durch eine träumerische Landschaft aus gezupften Gitarren, holprigen Beats und gelegentlichen außerirdischen Lebenszeichen.
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