Allie beschreibt sich selbst als einen Jungen, der gern leise singt. Dazu zupft Allie auf der Gitarre, stapft ein bisschen mit dem Fuß und nimmt das Ganze dann im Schlafzimmer auf. Klingt unspektakulär? Klingt fantastisch! Mit minimalsten Mitteln erhascht sich Allie schon nach ein paar Takten ungeteilte Aufmerksamkeit, nimmt einen mit in seine kleinen schüchternen Pop-Songs, als würde uns Miranda July geheime Haikus in Ohr flüstern. Er klingt ein bisschen wie Sufjan Stevens oder Owen Pallett, nach Wunderkind-Isolations-Mythos, nach großem Gefühl mit kleinem Ventil. Allie lebte eine Weile in New York und ist Teil des Berliner Künstlerkollektivs Ramin Ton. Für das neue Album hat er sein Schlafzimmer in das Hamburger Clouds Hill Studio verlegt. Dort hat man vorher gut durchgelüftet und ihm frische Bettwäsche aufgezogen, so dass aus «Uncanny Valley» ein echtes Meisterwerk geworden ist.

Allie describes himself as a boy who likes to sing quietly. Besides he picks the guitar, taps his foot a little and records it all in his bedroom. Sounds unspectacular? Sounds fantastic! Through minimal means he snatches your undivided attention only after a few bars he takes you along into his shy pop songs, as if Miranda July would whisper secret haikus into your ear. He sounds a little bit like Sufjan Stevens or Owen Pallett, like a wonder child in isolation who sends big feelings through a small outlet. Allie has lived in New York City for a while and is part of the Berlin-based art collective Ramin Ton. For the new album he relocated his bedroom to Clouds Hill Studios in Hamburg. With fresh air and clean linens the result named «Uncanny Valley» is quite masterpiece .