„Force of Nature“ heißt Fritz Helders Debütalbum. Bezeichnenderweise. Denn eine Naturgewalt ist der gebürtige Jamaikaner allemal. Er ist einer dieser Leute, deren Tage mehr als 24 Stunden zu haben scheinen, und dabei ist auch noch alles, was er macht, irgendwie geil: Teil eines abgefahrenen Performance Art-Kollektivs namens Fritz Helder and The Phantoms, das 2005 die kanadische Musikszene im Sturm erobert hat – natürlich. Persönlicher Choreograph von Nelly Furtado – logisch, man hat ja sonst nix zu tun. Ab 2010 dann Texter und Sänger bei Azari & III, die mal eben diverse Chart-Hits in Deutschland und UK rausgehauen haben – klar, warum nicht. Von Künstlern wie Booka Shade, GENER8ION und Yolanda Be Cool gefeaturet – musste ja so kommen. Und weil das alles noch nicht genug ist, hat das umtriebige Multitalent letztes Jahr eben auch noch ein fabelhaftes Soloalbum rausgebracht. Darauf zu hören: Grenzüberschreitende House-Tracks, die in die Beine gehen. Wer jetzt Lust bekommen hat zu tanzen – das könnt ihr zu seiner Performance auf dem Torstraßenfestival tun. Gern geschehen!
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