Martha Rose

2018

Der Einfluss des japanischen Elektronikunternehmens Casio auf die jüngere Geschichte der Pop-Musik ist: groß. Auch die Songwriterin Martha Rose bedient sich den Produkten der Firma, die, aus einer aus einer Zeit stammend in der der Begriff Künstliche Intelligenz noch für freundliche Roboter stand, bis heute elektronische Klänge von Wärme und Charme produzieren. Und was wissen wir noch über Martha Rose? In der aktuellen Ausgabe des mit den Worten »Local Music & Deep Conversations« untertitelten Magazins The Chop verrät die in Berlin lebende Engländerin folgendes: Die erste Gitarre hinterließ ihr der erste feste Freund, damals spielte sie noch Geige. Auf dieser Gitarre brachte sie sich die drei Akkorde bei, die noch heute den Kern ihrer Musik ausmachen. Ihre Musik bezeichnet sie als »English Folk«. Sie mag Shirley Collins. (Wir auch!) Nach ihrem Album »Spit« und der EP »Affliction« arbeitet sie momentan an einem neuen Album. Zehn Songs hat sie schon geschrieben. Am liebsten tourt sie in Amerika, denn sie mag die weite Landschaft. Ein frühkindlicher Kontakt mit dem Film »Halloween« und eine daraus resultierende Phobie vor Messern beschäftigen sie bis heute, und: Sollte sie jemals eine Cover-Version einspielen würde sie sich für einen Song der Band Kraftwerk entscheiden. Soweit die Hintergrundinformationen … außergewöhnlich tolle Songs von der außergewöhnlich tollen Martha Rose am 9. Juni auf dem Torstraßen Festival. Wo sonst!