*TSF Films!

tsf18_filmsZum ersten Mal präsentieren wir am Samstag, den 9. Juni auch ein kleines Filmprogramm! Kuratiert von Videokills-Gründerin und Musikerin JJ Weihl (Fenster / Discovery Zone) werden im ACUD Kino zwei Musikdokumentarfilme gezeigt – Conny Plank: The Potential of Noise und Queercore: Hot to Punk a Revolution. Die Regisseure Stephan Plank und Yony Leyser und die Produzentin Milena Fessmann werden für Q&As anwesend sein.

This year Torstraßen Festival will be presenting a petit film program during the festival hosted by Videokills founder and Berlin based artist and musician JJ Weihl (Fenster + Discovery Zone). We will be featuring two music based documentaries which will be presented at Acud Kino on June 9th, 2018 with special live and in person Q&As with then director Stephan Plank and producer Milena Fessman of the film Conny Plank: The Potential of Noise and Yony Leyser director of Queercore: How to Punk a Revolution.

 

imagesConny Plank: The Potential of Noise
18:00 Uhr, ACUD Kino
Director: Stephan Plank
DE 2017 92 min.

Konrad „Conny“ Plank (1940–1987) war einer der innovativsten Klanggestalter und Musikproduzenten seiner Zeit. Die Aufnahmen, die ab den 60er Jahren in seinem sagenumwobenen Tonstudio in Wolperath nahe Köln entstanden sind, haben die Musikwelt revolutioniert. Er war der Pionier des Krautrocks und Wegbereiter der elektronisch geprägten Popmusik. Bands und Künstler wie NEU!, Brian Eno, David Bowie, Ultravox und die Eurythmics nahmen mit ihm auf und betonen noch heute den Einfluss, den er auf ihre Musik hatte. Ohne Plank hätte Gianna Nannini wohl für immer auf Englisch gesungen, und wäre ihm ein gewisser Bono sympathischer gewesen, würde „Joshua Tree“ von U2 heute ganz anders klingen. Als Conny im Alter von nur 47 Jahren starb, war sein Sohn Stephan gerade mal 13 Jahre alt. 25 Jahre später hat er sich zusammen mit Co-Regisseur Reto Caduff auf die Suche nach dem Mann gemacht, den er als Kind oft nur hinter dem Mischpult erlebte. Zugleich wurde es auch die Suche nach dem künstlerischen Vermächtnis seines Vaters. Er hat sich mit Connys alten Freunden und Weggefährten getroffen: mit Annette Humpe und den Scorpions, mit Gianna Nannini, Devo, Ultravox und vielen mehr. Private, größtenteils unveröffentlichte Archivaufnahmen, wechseln sich mit persönlichen Interviews ab, in denen die Musiker_innen Einblicke in Connys akribische und höchst einfühlsame Arbeitsweise gewähren. Das emotionale Porträt des legendären Conny Plank wird so auch zu einer faszinierenden Reise durch die nationale und internationale Popmusikgeschichte der 70er und 80er Jahre.

Konrad ’Conny‘ Plank is undoubtedly one of the most innovative sound designers of his time. The recordings realized in his sound studio near Cologne between the 60s and 80s, revolutionized the music world. He was the pioneer of ’Krautrock‘ and paved the way for the revolutions of electronic and pop music respectively. Bands and artists who were fathered by the sound wizard (mostly before they became world famous) all agree that their careers would have been different without the talents of Conny Plank. Kraftwerk, Neu!, Can, Whodini, Brian Eno, DAF, Gianna Nannini, Ultravox and the Eurithmics are just some to be named. Conny Plank died much too early aged 47. For his wife, the actress Christa Fast, and his 13 year old son Stephan, he left behind a sound studio known near to everywhere. 25 years later his son embarks on a journey to find his father, his importance and his impact. Because all these musicians know Stephan from a young age from the studio, this film brings an unusually intimate and emotional insight to the artists, their work with Conny Plank and all that defines music production. The documentary THE POTENTIAL OF NOISE is the search for the person and producer Conny Plank, a journey through music history, a son getting to know his father and a soundtrack that has influenced millions of music fans over three decades.

 

images-2Queercore: How to Punk a Revolution
20:00 Uhr, ACUD Kino

Director: Yony Leyser
DE 2017 83 min.

Queercore: How to Punk a Revolution erzählt die Geschichte jener lose verbundenen Gruppe von nordamerikanischen Punk-Künstler_innen, die in den 1980er und 90er Jahren ihre queeren Identitäten radikal ins Zentrum der eigenen Arbeiten rückten – und sich damit nicht nur gegen die damals von heterosexuellen Männern dominierte und latent homophobe Punk-Szene auflehnten, sondern auch gegen den allzu angepassten schwulen Mainstream. Regisseur Yony Leyser („William S. Burroughs – A Man Within“, „Desire Will Set You Free“) lässt dazu die schillernden Schlüsselfiguren der Bewegung zur Wort kommen: die Filmemacher_innen Bruce LaBruce und G.B. Jones, die Musiker_innen Kim Gordon (Sonic Youth), Jody Bleyle (Team Dresch) und Kathleen Hana (Bikini Kill), ihren schamlosen Wegbereiter John Waters – und viele mehr. Künstler_innen wie Beth Ditto und Peaches erzählen, wie die Bewegung ihr Verständnis von queerem Leben und Denken geprägt hat, das sich von allen normativen Einschränkungen löst. Filmclips, Konzertausschnitte und Aufnahmen der spektakulärsten Aktionen dokumentieren das vielschichtige Schaffen der Szene. Leyser mitreißendes Szene-Porträt schließt nicht nur eine klaffende Lücke innerhalb der nicht- heterosexuellen Geschichtsschreibung, es ist auch ein wilder Appell gegen jede Form der falschen Anpassung.

A documentary on Queercore, the cultural and social movement that began as an offshoot of punk and was distinguished by its discontent with society’s disapproval of the gay, bisexual, lesbian and transgender communities.Interviewees discuss homophobia, gender, feminism, AIDS, assimilation, sex, and, of course, art. The extensive participant list includes Bruce LaBruce, G.B. Jones, Genesis Breyer P-Orridge, John Waters, Justin Vivian Bond, Lynn Breedlove, Silas Howard, Pansy Division, Penny Arcade, Kathleen Hanna, Kim Gordon, Deke Elash, Tom Jennings, Team Dresch, and many more. Both films will be presented at Acud Cinema on June 9th 2018 with special live and in person Q&As with director Stephan Plank and producer Milena Fessman of the film Conny Plank: The Potential of Noise as well as Yony Leyser director of Queercore: How to Punk a Revolution. Both films screened with permission courtesy of Edition Salzgeber.

 

 

Kunsthaus KuLe

Kkuleunsthaus KuLe
Auguststraße 10

17:00 houaïda
19:00 André Uhl
21:00 HYENAZ

Das Kunsthaus KuLe ist ein 5-stöckiger Altbau in der Auguststrasse in Berlin Mitte und ist als gemeinnütziger Kulturverein organisiert. KuLe steht programmatisch für “Kunst und Leben”. Entstanden ist der Name, als sich der Kern der KuLe-Gruppe bei interdisziplinären Theaterprojekten an der Hochschule der Künste kennenlernte und beschloss, nicht nur gemeinsam künstlerisch zu arbeiten, sondern auch zusammen zu leben. Die Gruppe besetzte im Sommer 1990 das leerstehende Haus an der Auguststraße 10 in Berlin-Mitte und gründete das Kunsthaus KuLe. Von 1994 bis1998 haben die Bewohner_innen die Renovierung des maroden Altbaus in Zusammenarbeit mit den neu gefundenen Eigentümern und mit Hilfe des Förderprogramms “Bauliche Selbsthilfe” durchgeführt, um das Kunsthaus KuLe in seiner selbstorganisierten Form langfristig zu erhalten. Das Haus bietet Wohnraum für 16 Menschen mit einer Gemeinschaftsküche, einer Lounge, einem Ausstellungsraum, einem multifunktionalen Theaterraum und einer Fassadengalerie. Der internationale Kulturaustausch ist wichtiger Bestandteil des Alltagslebens. Die KuLe beherbergte seit 1990 Bewohner_innen und Gäste aus aller Welt. 2016 ist eine umfangreiche Publikation über die Geschichte dieses außergewöhnlichen Ortes im Kontext der alternativen Stadtentwicklung in Berlin-Mitte erschienen. Seit mehreren Monaten verhandelt KuLe mit den privaten Eigentümern um einen neuen langfristigen Vertrag. Der bisherige Pachtvertrag endet am 30. Juni 2018.

Kunsthaus KuLe is a nonprofit cultural organisation located in a five-storey altbau building on Auguststraße in Mitte-Berlin. The house was originally squatted by a group of art students from the former ‘West Berlin’, shortly after the fall of the Berlin Wall. Founded as a community of creative practitioners and as a living project, the house is called KuLe (short for Kunst und Leben / Art and Life). To support its renovation (1994-98), the house-project received funding from the Berlin Senat to create four floors of dedicated living space (one of which consists of the communal kitchen, dining and lounge), an exhibition space, a theatre and a façade gallery. For 27 years, the community has cultivated many diverse artistic practices in various fields, including visual art, contemporary dance, art history, philosophy, theatre, experimental and electronic music.
Cultural exchange has been always part of the everyday life. KuLe was since 1990 a home for around 500 people as residents or guests from all over the world. In 2016 a comprehensive book has been published about the history of this unique place in the context of the alternative urban development in Berlin-Mitte. Currently KuLe is negotiating with the private owners for a new longtime leasing contract. Joined efforts aim to find a solution until June 2018 (this is the end of the “Pachtvertrag”!)

Ballhaus Berlin

ballhaus2Ballhaus Berlin
Chausseestraße 102

16:00 Tellavision & Derya Yıldırım
18:00 Sequoyah Tiger
20:00 King Ayisoba
22:00 DENA

Das Ballhaus Berlin ist einmalig in seiner Art als Berliner Tanzlokal mit alter Tradition. (erbaut 1905). Schon in den 20-er Jahren war die Chausseestraße in Berlin-Mitte eine Vergnügungsmeile mit diversen Tanzpalästen. Aus dem Bürgerlokal »Zum Alten Baden« mit großem Kaffeegarten wurden 1911 »Schwantkes Festsäle« und später der »Chaussee-Palast«. Das Ballhaus Berlin ist der einzige Tanzpalast, der noch aus dieser Zeit in der Chausseestraße erhalten geblieben ist.

 

ACUD Galerie

Matthias_Sohr_ACUD_gallery_03_installation_viewAcud Galerie
Veteranenstraße 21

14:00 – 22:00 Tianzhuo Chen

Nach langen Verhandlungen mit Banken und Gläubigern ist es Anfang 2014 einer Gruppe von Berliner Künstlern gelungen, dass vor der Zwangsversteigerung stehende Kunsthaus ACUD in Berlin Mitte zu retten und langfristig als Kunst- und Veranstaltungshaus zu sichern. Gemeinsam mit den bisherigen Betreibern wollen sie das Haus als einen zentralen unabhängigen Ort für die Künste in Berlin etablieren.


Im Haus befinden sich ein Theater, eine Galerie, 2 Kinos, ein Club- und Konzertraum, ein großer Proberaum, eine Bar und zahlreiche Ateliers, die sich um einen Innenhof herum gruppieren.

Das ACUD soll ein offenes Haus sein sowohl für ein internationales als auch lokales Publikum. Offen für ungewöhnliche und experimentelle Formate jenseits herkömmlicher Kategorien und Genres, bietet es Räume für Musik, Film und Performance, Ausstellungen, Lesungen, und Workshops und deren Verbindung untereinander.

ACUD MACHT NEU ist das vom Musicboard Berlin geförderte Initialisierungsprojekt, um gemeinsam mit Musikern, Künstlern, Urbanisten, Kuratoren, Veranstaltern und Anwohnern das Neue ACUD zum Leben zu erwecken und damit einen der wenigen verbliebenen kulturellen Freiräume in Berlin Mitte zu bewahren.


Beginning of 2014, after lengthy negotiations with banks and creditors, a group of berlin artists managed to rescue the Kunsthaus ACUD in Berlin from the foreclosure sale. Together with the former carriers, they want to establish the house as a central independent arts venue in Berlin.

The house has a theater, a gallery, two cinemas, a club and concert space, a large rehearsal room, a bar and numerous studios, which are grouped around a central courtyard.

ACUD is an open house for both an international and local audience. Open for unusual and experimental formats beyond traditional categories and genres, it offers rooms for music, film and performance, exhibitions, readings, workshops and their connection with each other.

ACUD MACHT NEU (ACUD MAKES NEW) is the initialization project sponsored by the Music Board Berlin to bring the new ACUD to life with musicians, artists, urbanists, curators, organizers and residents and thus preserve one of the few remaining cultural spaces in Berlin Mitte.

 

Photos!

Unendlich viele tolle Fotos gibt es von unseren Fotografen Dieter H. Engler und Markus Werner. Hier die Galerien, Tag für Tag! So many photos from our fantastic photographers Dieter H. Engler and Markus Werner. Dive in!

Kairo is Koming, June 8, Roter Salon

TSF'17 – Kairo is Koming

TSF’17 Opening, June 9, ACUD

TSF'17 – Opening

Torstraßen Festival, June 10, Berlin-Mitte

Torstraßen Festival 2017

Super Sunday, June 11, Babylon Kino

TSF'17 – Super Sunday

The 7 Year Itch

7yearitch

7 Jahre Torstraßenfestival – das verflixte siebte Jahr. Wir müssen reden. Denn irgendwas juckt, irgendwas kratzt, irgendwas stimmt hier nicht. It’s the 7 year itch! And, it’s an itchy time, isn’t it? Populismus, Kapitalismus, Gentrifizierung, Diskriminierung, Überwachungsstaat, Filter Bubbles, a-l-l-e-s geht den Bach runter! Und wir so? Musikfestival. Jahr für Jahr. Nice. Aber, was bringt das eigentlich? Und geht nicht eigentlich immer alles den Bach runter, irgendwie, irgendwo, irgendwann? In Mali, in China, in Mitte? Da hätte man auch schon früher durchdrehen können. Oder sollen. Oder müssen! Also. Da ist sie, DIE KRISE, und klopft an die Tür der vermeintlichen Komfortzone.

Tock, tock. »Ja hallo, Torstraßenfestival hier, Entschuldigung, wir machen so ein nettes Event und würden gerne mit all dem nichts zu tun haben, ginge das?« Nein. Nochmal.

Tock, tock. »Ja hallo, Torstraßenfestival hier, so werden wir die Welt nicht ändern, wir schmeißen hin!« Nein. Auch nicht.

Also, okay, let’s try this again! Mit unseren Mitteln. Ein Festival als offene Versuchsanordnung. Ein Experiment aus Pop-Musik, Stadt und Welt. Aus viel zu vielen Konzerten an ganz verschiedenen Orten, aus all den Sounds, Charakteren und Identitäten, die uns begeistern. Mit Zugereisten und Einheimischen, mit Gästen und Nachbarn. Mit unserer Community, Eurer Community und vor allem: der Community. Jedes Mal ein bisschen neu und jedes Mal ziemlich offen für alles und alle, die ein bisschen anders ticken. Weil Musik mehr ist als Vernunft und Logik, weil Musik etwas kann, was dazwischen liegt, weil sie eine Stimme gibt und verbindet.

Natürlich bleibt es kompliziert. It is what it is. Aber im Zweifel für den Zweifel, für die Auseinandersetzung und für das Dilemma! Und für Musik – mit Harmonien und Dissonanzen, Zwischentönen und Störgeräuschen.

TSF’17 – feel the itch!

Torstraßen Festival turns 7 years old  — yes, it’s that so-called jinxed seventh year! And, indeed we have to talk. Something is on our mind. Something is itching. Something is grating on our nerves; it’s just not quite right. It’s the 7 year itch! 

It sure is an itchy time, isn’t it? Populism, capitalism, gentrification, discrimination, surveillance state, filter bubbles—it seems like literally everything is going down the tubes. And us? Well, year after year we make a solid music festival. Nice, but is it actually of any consequence? And doesn’t everything just go to shit somehow, somewhere, at some point, anyway? In Mali, in China, in Mitte? Could have panicked before, right? Should have! MUST have. So the long-looming CRISIS has arrived, and its knock-knock-knocking on the door of our alleged “comfort zone“.

Knock, knock. “Yeah, hi, Torstraßen Festival here. Um, so we organize this nice little event, and it would be super cool if we could just stay out of all that other stuff. Is that O.K.?” — Nope. Try again.

Knock knock. “Yeah, hi, Torstraßen Festival here. Phew, we can’t change the world, so we’re just gonna throw in the towel, alright? What’s the point?” — Still nope. Strike two. 

Ok. Let’s try this again, with our own means. Creating a music festival as an experimental arrangement, a laboratory with an alchemic reaction between music, city, and world. Far too many concerts, at various different venues, with all of the sounds, characters and identities that excite us: guest performers who’ve come in from out of town and local performers from the basement next door. Our community, your community, and, most importantly, THE community. Every time a little bit different, every time open to everything and everyone that goes slightly against the grain. Because music is more than reason and logic, and because music is capable of something that lies between — it gives a voice and connects us. 

Of course it’s still complicated. It is what it is. But here’s to doubt, here’s to debate, here’s to dilemma! And here’s to music – with harmonies and dissonances, with nuances, shades, noise and static.

TSF’17 – feel the itch! 

Thank you!

thankyou_simpleLast but not least sagen wir DANKE an alle, die mit uns das siebte Torstraßen Festival ermöglicht haben. An unser wunderbares Publikum, an alle Künstler*innen, Förderinstitutionen, Partner- und Unterstützer*innen und die teilnehmenden Locations. Und natürlich an unser großartiges Team an den Bühnen, Mischpulten, Türen und Kassen, sowie die vielen freiwilligen Helfer*innen! Ohne Euch kein TSF! DANKE!

Last but not least we’d like to say THANK YOU to everybody who made TSF’17 happen! Our wonderful audience, all the artists, our funders, partners + supporters as well as all participating venues. And of course our great team of enthusiastic stage managers, sound engineers, door people and many many volunteers and helpers! 

*Partycipate

partycipateLiebe Nachbarn, 

am Samstag, den 10. Juni findet zum siebten Mal das Torstraßenfestival statt! Über 30 internationale und lokale KünstlerInnen spielen in 8 Locations hier im Kiez! Gute Musik, neue Musik, interessante Musik.

Mitmachen! – Es werden eine Menge Leute im Viertel unterwegs sein und wie schon in den letzten Jahren laden wir Euch ein, dem Festival eine eigene Note hinzuzufügen, den Festivaltag für eine eigene Aktion zu nutzen. Ihr könnt z.B. eine/n DJ einladen bei Euch im Laden zu spielen, ein eigenes Konzert organisieren oder Euch eine Aktion überlegen, die zu Euch und auch zum Festival passen könnte.

Weitersagen! Sagt uns bescheid was Ihr vorhabt, denn wir richten auf unserer Website eine besondere Rubrik ein und veröffentlichen dort Eure Specials. So haben die FestivalbesucherInnen einen Überblick, was sonst noch im Kiez los ist und kommen beim Flanieren zwischen den Konzerten auch bei Euch vorbei. Wir sind gespannt auf Eure Ideen! Lasst sie uns wissen und werdet Teil des Rahmenprogramms.

Achtung: Wir organisieren kein Straßenfest, sperren nicht die Straße und haben keinerlei Genehmigungen für den öffentlichen Raum. Darum müsstet Ihr Euch ggf. selbst kümmern.

Wir freuen und von Euch zu hören!

 

Kontakt:

Melissa Perales

partycipate@torstrassenfestival.de

Fragen über Fragen…

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Ah geil, so Straßenfest?
Nein. Musikfestival. Unsere Konzerte finden alle in den Festival-Locations statt. Die Straße wird nicht gesperrt. Allerdings lassen sich viele Läden und Restaurants zum Festivaltag etwas Besonderes einfallen. 

Wie, schon am Donnerstag? 
Kairo is Koming! Zum Auftakt spielen am Donnerstag fünf ägyptische Künstler*innen im Roten Salon. Die Shows beginnen um 22 Uhr, nach einem Talk mit den Künstler*innen um 20Uhr. 

Und Freitag? 
Am Freitag gibt es die offizielle Eröffnung mit einem Konzert des Neukölln Country Club feat. Jaakko Eino Kalevi, Itaca, Martha Rose, Helen Fry, und viele mehr im ACUD. Vorher auch ein Talk rund um das Festivalthema mit Steven Warwick, Bosaina und anderen. 

Und Samstag wird’s dann richtig crazy, oder? 
Yup. Am Samstag spielen fast 40 KünstlerInnen in etwa 10 Locations in Berlin-Mitte. Von 14 bis 24 Uhr. Hier das Line-Up. Und da die Tickets. Im ACUD gibt es einen Label-Markt. Und um 24 Uhr beginnt die große After-Show-Party im ACUD. 

Wer spielt wann und wo? 
Hier gibt’s den Zeitplan für Samstag.

Online-Tickets, Festivalbändchen, wie bitte?
Online-Tickets müssen ausgedruckt und am Festivaltag am Info-Stand (am ACUD, Veteranenstraße 21) in ein Armband eingetauscht werden!!! Extrem wichtig. Geöffnet ab 13 Uhr.

14 Uhr? Da schlaf ich ja noch!
Um 14 Uhr geht das Festival los und unser Programm folgt nicht der üblichen Hierarchie nach Popularität. Früh kommen lohnt sich also. Es geht gut los! 

Und was passiert nach 24Uhr? 
Es gibt eine Aftershow-Party im Acud feat. Bass Gang, Nene Hatun, Gil, Brat Star! 5 Euro mit Festivalticket, 10 Euro ohne. Schockt.

Ok, verstanden. Und Sonntag? 
Am Sonntag gibt es ein großes Konzert im Babylon Kino am Rosa-Luxemburg-Platz. Super Sunday mit Perera Elsewhere, Oum Shatt und Magic Island. Tickets hier. 

Können wir mit unserer Bar, unserem Restaurant, unserer Galerie, unserem Laden mitmachen?
Ja, Partycipate! Wenn Ihr anläßlich des Festivals etwas auf die Beine stellt, lasst es uns wissen. Wichtig: Durch das Festival entsteht keine generelle Genehmigung für Aktionen auf der Straße, diese müssen ggf. individuell bei der Stadt eingeholt werden. Kontaktiert uns unter partycipate@torstrassenfestival.de

Soll ich ein Fahrrad mitbringen?
Ja, gute Idee! Mit dem Fahrrad kommt man schnell von einem Konzert zum nächsten.

Kann ich mit den Öffentlichen kommen?
Klar. Mit der U2 zum Rosa-Luxemburg-Platz oder der U8 zum Rosenthaler Platz zum Beispiel. Oder mit der Tram.

Und mit dem Auto?
Nee. Parken in Mitte nervt. 

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So, this is a street fair?
No, it’s a music festival! All concerts take place inside the festival locations. The street will not be blocked. Nevertheless many shops and restaurants in Torstraße are planning something special along with the festival. Here’s a list of our partycipators

Wait, Thursday already? 
Kairo is Koming! On Thursday night five exciting Egyptians artists will perform at Roter Salon. We begin with a talk about their practices and opinions as artists, producers, promoters and educators in Cairo. Doors: 7pm, Talk 8pm, Shows: 10pm.

And Friday?
On Friday the official opening takes place at ACUD! At 8pm we’ll talk to Steven Warwick, Bosaina and others about pop and politics. And 9.30pm you can see Neukölln Country Club feat. Jaakko Eino Kalevi, Itaca, Martha Rose, Helen Fry and many more downstairs in the club. 

Saturday gets really crazy, right? 
Yup. On Saturday nearly 40 artists will perform in about 10 locations in Berlin-Mitte. Shows start at 2pm and end at midnight. Here’s the Line-Up. And here you’ll find tickets. At ACUD we’ll also host a record label market. And ACUD is where the big after show party starts at midnight. 

Who plays where? And when?
The schedule for Saturday can be found here.  

Online tickets? Wristbands? Say what?
Online tickets must be printed out and swapped for wristbands at the information desk (at Acud Club, Veteranenstraße 21) on the day of the festival. This is very important. Open from 1pm. 

2pm? Seriously?
Yes, the festival starts at 2pm, and the program does not follow the usual popularity hierarchy. Better be early! Lots of good stuff happening right from the start. 

What is happening after midnight?
There will be a big party at Acud feat. Bass Gang, Nene Hatun, Gil, Brat Star! Costs 5 Euros with a festival ticket, 10 Euros without. Memorable party. Always.

Ok. Understood. So… Sunday?
On »Super Sunday« there will be a big concert at Babylon Kino at Rosa-Luxemburg-Platz. With Perera Elsewhere, Oum Shatt and Magic Island. Cool, right? Tickets here

Can we take part in Torstraßen Festival with our bar / restaurant / gallery / shop?
Yes, partycipate! If you make something special happen for Torstraßen Festival please let us know. Important: The festival does not grant official permissions to use the street for example. Those permissions must be obtained individually from the city authorities. Contact us via partycipate@torstrassenfestival.de

Shall I bring a bike?
Yes, good idea! A bike is great to quickly get from one concert to the next.

Can I also come by public transport?
Of course. Take the U2 to Rosa-Luxemburg-Platz, the U8 to Rosenthaler Platz or the tram. 

By car?
Nah, parking in Mitte sucks. 

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Label Market

labelmarket

We’re happy to announce the very first TSF Label Market happening amidst the big Saturday program on June 10th from 2 to 10pm at Acud Studio on Veteranenstraße 21.

We are inviting a number of exciting labels, stores, magazines and artists from Berlin to sell their goods face to face.
Among the first confirmed vendors are…

Colorama
Das Wetter
Echo Bücher
Mansions & Millions
Miasmah
PAN
Späti Palace
Sonic Pieces
and
TSF’17 illustrator
Aisha Franz

Pretty good, right? Much more to come.